Samstag, 30. September 2017

Ein kleiner Umweg über Carcassonne und Andorra


Ein herzliches Wuff, liebe Tagebuchleser und ein ebenso herzliches Dankeschön für hinterlassene Kommentare und Besuche meines Reisetagebuches.

Heute kommt nun endlich - Gut Ding will eben Weile haben - mein Bericht über unseren kleinen Umweg während unserer Reise von Deutschland/Bayrischer Wald nach Spanien/Andalusien.

Ich habe mich sehr gefreut, dass es wieder auf Tour ging und war ganz hibbelig, als ich gemerkt habe, dass die Koffer gepackt wurden. Und auch dieses Mal haben meine Leute dafür gesorgt, dass ich ein paar schöne Kuschelplätze im Auto bekommen habe. Neuerdings gefällt es mir besonders gut auf einer schönen weichen Decke im Fußbereich des Beifahrersitzes. Dort steht auch immer ein Schälchen Wasser für mich bereit.

Dieses Mal ging es sehr früh am Morgen los und so habe ich mich zunächst einmal wieder eingerollt, um meinen unterbrochenen Schlaf fortzusetzen.

Na ja, und die Strecke über München, vorbei am Bodensee und durch die Schweiz bis Nîmes, wo wir immer übernachten, kenne ich ja schon.
Wenn ich merke, dass wir an einem Rastplatz halten, den ich schon einmal besucht habe, bin ich immer ganz aufgeregt, was es Neues zu erschnüffeln gibt und welche Nachrichten für mich hinterlassen wurden seit meinem letzten Besuch. Meine Leute fahren ja stets solche Plätze an, wo auch ein kleiner Spaziergang möglich ist.


Von Nîmes aus ging es dann nach Carcassonne; eine sehr schöne alte Stadt in Südfrankreich mit vielen Sehenswürdigkeiten: der Canal du Midi, die Burg Quéribus, das Chateau Comtal und die Basilika St.-Nahzaire-St.-Celse z.B.  Bedauerlicher Weise war die Stadt überfüllt mit Touristen. Schon einen Parkplatz zu finden hat mindestens 1 1/2 Stunden gekostet. Ich fand das total schlimm und meine Leute Gottseidank auch, so das wir nach einem kurzen Besuch - bei dem ich wohlgemerkt vor lauter Füßen nicht einmal in Ruhe schnüffeln konnte - beschlossen haben, es evtl. noch einmal zu einer anderen Jahreszeit zu versuchen.


















Der Parkplatz, den wir nach langem Suchen und Warten, dann endlich gefunden haben, war schön gelegen und wie für mich angelegt. Etwas abseits vom Trubel, so dass ein ruhiger Spaziergang hier zumindest möglich war. Sogar die Aussicht hat gepasst.
Der Gang durch die Stadt wurde dann aber eine richtige Herausforderung. Kein noch so schmaler Weg, der nicht zugeparkt war und solche Schilder wie unten wurden geflissentlich übersehen - ODER evtl. missverstanden ????????????  😉



Da sich die meisten Menschen in der Stadt tummelten und unsere Suche nach einem etwas ruhigeren Restaurant ziemlich erfolglos geblieben ist, haben wir beschlossen, durch den wirklich fast menschenleeren Park zum Parkplatz zu gehen und uns auf den Weg nach Andorra zu machen.
Mal abgesehen von dem Besuch in der Stadt, war es für mich dann doch noch ein sehr schöner und ausgiebiger Spaziergang.


Wenn es Wege gibt, die es lohnt zu fahren, dann gehört dieser, von Frankreich nach Andorra, definitiv dazu. Obwohl sehr viele Autos unterwegs waren, die Aussichten unterwegs haben das auf jeden Fall wett gemacht!
Langsam  und mit sehr vielen Kurven schraubt sich der Weg nach Andorra immer höher hinauf - Sensationell! Schade, dass das Wetter nicht ganz so gut war. Zum Glück hat es nicht geregnet, es war halt ein wenig diesig.
Einen kleinen Eindruck bekommt man durch unsere Bilder vielleicht doch:


Den letzten Berg haben wir dann aber doch nicht genommen und sind durch den Tunnel gefahren, da es sonst zu spät geworden wäre und auch unser Tank war weitestgehend leer.
Das erste Nummernschild haben meine Leute an der Tankstelle fotografiert .......

 
und dann sind wir endlich angekommen

Unser Hotel zu finden war wohl eine ziemlich schwierige Aufgabe. Also haben wir uns erst einmal einen Parkplatz mitten in der Stadt gesucht und einen Spaziergang - was natürlich ganz in meinem Sinne war - gemacht, mit dem Ziel, das Hotel so zu finden, da wir wussten, dass es direkt in der Stadtmitte liegen musste.

Nachdem wir uns erfolgreich zu unserem Hotel durchgefragt hatten, haben wir das Auto geholt, in die Tiergarage gefahren, unser Zimmer bezogen und beschlossen, nach einer kleinen Ruhepause eine Runde durch das nächtliche Andorra zu drehen. Es war ein wundervoll warmer Abend für einen Streifzug durch die Stadt und ein Abendessen im Freien für meine Leute. Ich selbst hatte meine Mahlzeit bereits im Hotel.


 
Interessante Lokale, schöne Geschäfte und viel Leben. Ein herrlicher Abend. Mannshohe Bonbons "zierten" unseren Weg durch das nächtliche Andorra.







In einer ruhigen Passage haben meine Leute dann eine kleine Pizzeria gefunden, eine Pizza bestellt und ziemlich dumm geguckt, als die "kleine" Pizza auf den Tisch gestellt wurde. "Köstlich!"



Am anderen Morgen.
Der Blick aus unserem Hotelfenster verspricht einen schönen sonnigen Tag.
Nach einem kleinen Rundgang durch die Stadt haben wir unsere Weiterfahrt geplant.
 

Wir entdecken noch ein paar schöne Ecken und Gebäude und genießen den Spaziergang durch das morgendliche Andorra genauso wie den Abendspaziergang am Tag zuvor.




Frauchen ist ein bisschen verliebt in dieses Haus .............................
 


............ Herrchen wohl eher in dieses Auto😉

So hat jeder seine Vorlieben, ich bevorzuge ja eher Bäume, Laternenmasten, Brückenpfeiler etc.
Da hat Andorra ebenfalls einiges zu bieten.

 
 
 
 



 
 Ein letztes Foto - und dann "Adios Andorra"
Schön war's!

Auch der Weg von Andorra weg Richtung Spanische Heimat ist interessant und sehenswert. Und deshalb gibt es jetzt noch einmal eine Flut von Bildern von einem Bilderbuchtag:


Ab hier ging es dann auf die Autobahn - ab nach Hause in Zurgena/Andalusien, wo wir am vergangenen Wochenende einen tollen Ausflug gemacht haben, von dem es noch zu berichten gibt.

Euer Rocky