Montag, 15. Dezember 2014

2014 - Rundreise USA - Pittsburgh - Richtung Washington


Wie berichtet, war es bereits dunkel, als wir Pittsburgh erreichten. Müde und ein wenig genervt wegen der undurchsichtigen Straßenführung, war unser erster Eindruck nicht gerade der Beste, obwohl ich bereits auf dem Weg dorthin ein kleines Nickerchen gemach habe. Natürlich hat Frauchen mich beim Wachwerden fotografiert (typisch!).
Jetzt aber mal ganz ehrlich, wer sieht schon aus wie aus dem Ei gepellt, wenn er gerade wach geworden ist??

Aber - nachdem wir mit dem schönsten Sonnenschein am nächsten Morgen geweckt wurden und auch mein Morgenspaziergang sehr zu meiner Zufriedenheit ausgefallen ist, hat uns Pittsburgh dann doch entschädigt mit guten Schnüffelecken und einer schönen Kulisse.

Bereits der Weg in die Stadt (wir haben etwas am Rande genächtigt) war problemlos und hat uns schöne Aussichten geliefert.

Dieser Friedhof mit der kleinen Kapelle auf dem Hügel
sah sehr malerisch aus,
obwohl er direkt an der Straße lag



Wir haben dann einen tollen Parkplatz gefunden, von dem aus wir über eine sehr schöne Brücke direkt in die City von Pittsburgh gelangt sind.

Ehrlich gesagt, ist das (links) mal wieder so eine komische Foto-Idee gewesen, aber was tut man nicht alles, damit auch die Reisebegleiter zufrieden sind.

 
 
Die Stadt an sich war interessant und die Hydranten und Parks "hundefreundlich" angelegt. Allerdings, wie ich ebenfalls aus den Äußerungen meiner Reisebegleiter hören konnte, hatten wir so ganz langsam genug Hochhäuser gesehen.
 
Trotzdem natürlich hier noch ein paar Fotos.

 


Auch in Pittsburgh findet man - zwischen den Hochhäusern eingeklemmt - schöne alte Kirchen und beeindruckend gebaute Hochhäuser, wie wir es schon von New York und den anderen großen Städten kennen.


 


Wir haben also einen kleinen Rundgang gemacht und sind dann über die wunderschöne Brücke zurück auf die andere Seite gegangen.
 




Dort haben wir uns noch den historischen Bahnhof mit den alten Zügen angesehen und sind noch ein wenig herumgegangen. Dann haben wir uns ein wenig hingesetzt, um die Sonne zu genießen und alles noch einmal auf uns wirken lassen.


Am frühen Nachmittag ging unsere Reise dann weiter in Richtung Washington, wobei wir natürlich noch eine kleine Rundfahrt durch die Außenbezirke von Pittsburgh gemacht haben.
 

Dabei haben wir dann dieses Bauwerk entdeckt - Bavaria is everywhere!

 






Nachdem wir wieder einmal einige schöne Brücken überqueren durften
 
 
sind wir endgültig am Rand von Pittsburgh angekommen waren, wo wir noch einen Moment durch einen Schulbus "ausgebremst" wurden. Ein bisschen habe ich mich schon gewundert, dass der ganze Verkehr zum Stehen kam. Aber: In den USA ist es so, dass kein Verkehr an einem stehenden Schulbus mit ausgefahrenen Stop-Schildern vorbeifahren darf. Toll - oder. So können alle Kinder ohne Gefahr in jede Richtung aussteigen.




 
Ein Blick zurück und wir sind wieder on the Road. Unser Ziel: Harrisburgh, wo wir übernachten werden.


Ganz deutlich sieht man, dass der Herbst Einzug gehalten hat.
Auch die Temperaturen sind trotz strahlendem Sonnenschein herbstlich.

Irgendwo auf der Strecke, dann plötzlich dieses Bild - ausgemusterte Autos soweit das Auge reicht.
Da habe selbst ich etwas irritiert geschaut.
 
Auch das Haus davor sah irgendwie verlassen aus.





Direkt oberhalb der Straße befand sich dieses überdimensionale Schild, welches wohl von einem der unzähligen Religionsgemeinschaft dort aufgestellt wurde.
Wir waren also ganz in der Nähe der Stelle, wo seinerzeit die Katastrophe mit Flug Nr. 93 passiert ist.



Einige Zeit später führte ein Hinweisschild dort hin, wo man gerade dabei ist, eine Gedenkstätte zu errichten.
 
Selbstverständlich haben wir dem Ort einen Besuch abgestattet und einen Moment der Stille erlebt.
 
 

Im weiteren Verlauf führte uns die Straße - wie bereits des Öfteren zuvor - durch malerische Landschaften mit ganz vereinzelten Häusern und kleinen Kuriositäten (s. unten). Natürlich auch hier nicht ohne Pausen!








Irgendwie ist uns da die Zeit etwas davon gelaufen, so dass Herrchen dann beschlossen hat, das letzte Stück über den Highway zu fahren, da die Sonne bereits dabei war, sich zu verabschieden. Damit hat sie uns ein tolles Schauspiel geliefert, denn die Berge leuchteten in einem herrlichen orange.


 

Harrisburgh haben wir im Dunkeln erreicht und sind wieder einmal ziemlich müde und nach einem ereignisreichen Tag ins Bett gefallen.
 
An dieser Stelle soll für heute Schluss sein.
 
Wuff, wuff
 
Euer Rocky
 
 
Von Anfang an geht's hier lang 
 



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